- Gott sehnt sich mehr nach dir, als du dich nach ihm.
- Er verlangt nicht etwas von dir, was langweilig, trocken und religiös ist.
- Er hört Dir gern zu und ist an deinem Innersten und an den Gedanken, die dich bewegen sehr interessiert.
- Gott hat die Erde den Menschenkindern, also auch dir gegeben und greift nicht einfach so auf dieser Erde ein, obwohl er souverän ist. Er möchte eingeladen, mit einbezogen sein und braucht unser Mandat.
Zum Ablauf:
- Jesus sagte in Mat 6:6: Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
-> Ich glaub, Jesus war das Verborgensein hier wichtig, nicht unbedingt, dass du dich in deiner Kammer einschließen sollst. Man kann auch wunderbar spazieren gehen und sich intensiv mit Gott unterhalten (z.B. wenn man seinen Ehepartner nicht wecken will). Man sollte damit aber auf keinen Fall prahlen, denn sonst, sagt Jesus, hat man seinen Lohn dahin.
Grundsätzlich muss die stille Zeit nicht still sein, sondern es bietet sich an, seiner Freude und Dankbarkeit auch Ausdruck zu verleihen. In deiner privaten Zeit mit Gott ist sozusagen alles erlaubt: Springen, Tanzen, Klatschen, Singen, Lachen, Jauchzen, Schreien, Weinen, Lachen usw.
- von 10 min - 5 Stunden - einen ganzen Tag ist alles angebracht, je nachdem wie Zeit da ist. Nur sollte es nicht aus einem religiösen Leistungsdenken heraus geschehen.
- Eigentlich aber sollte man auch den Rest des Tages Gemeinschaft mit Gott haben.
Zum Inhalt:
- ist absolut nicht festgeschrieben, aber dennoch gibt es Dinge, die uns helfen auf das wichtige focusiert oder im Fluß des HG zu bleiben.
Grundsätzlich gilt: Psa 62:8: Vertrauet auf ihn allezeit, o Volk! Schüttet vor ihm aus euer Herz! Gott ist unsere Zuflucht.
Gott liebt es, wenn wir unser Herz vor ihm ausschütten. Nicht weil er es nicht sowieso kennt, sondern, weil wir dadurch unser Vertrauen zu Ihm ausdrücken und auch weil er weiß, wie wichtig es ist, dass zum Beispiel Verletzungen, Enttäuschungen, Wut und manchmal auch Ohnmacht vom menschlichen Herzen runter müssen. Also wir dürfen das auch alles Gott mitteilen. Er wird nicht eingeschnappt oder beleidigt sein.
David hat sich manchmal bei Gott regelrecht ausgekotzt und ihn sogar oft zu Unrecht beschimpft.
Gebet -> Reden mit Gott -> Kommunikation mit Gott, d.h. dass wir auch Gott die Möglichkeit einräumen sollten, dass er zu uns spricht.
Nun ein paar Dinge zur Anregung, die uns helfen können, uns auf das Richtige auszurichten bzw. in den Fluss des HG zu kommen oder zu bleiben:
- Dankbarkeit (wichtig: laut ausdrücken nicht nur denken – auch wenn du dich nicht danach fühlst)
- Loben, Preisen
- Anbeten (laut nicht nur in Gedanken, denn der Teufel und die Finsternis hassen das)
- Nach dem Vaterunser beten (als Gebetsschema)
- Sprachengebet; singen in Sprachen
- Danken für Dinge, die Gott versprochen hat, aber in deiner jetzigen Situation noch nicht sichtbar sind: Psa 50:23 Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes." -> im Hebräischen steht da das Wort to-daw, welches unter anderem bedeutet, Gott für eine Sache im Voraus danken, dass er sie vollbringen wird.
Also, in diesem Sinne, viel Spaß beim Praktizieren.
Euer Toby





