Wir sollten beispielsweise wissen, wie wir unseren Geist aufbauen können, wie wir den Feind aus unserem Leben heraushalten können und wie wir unser Leben im Sieg und Wohlgefallen Gottes leben können, damit es Gottes Segen erbringen kann und wir seinen Willen tun können. Und so werden wir auch garantiert das bekommen, was uns die Bibel verspricht, wenn wir uns verhalten und leben WIE die Bibel, also Gott, es will.
Seltsamerweise sind das aber nicht die Themen und Aspekte, wo viele Christen die "Wie-Frage" stellen. Komischerweise fragen sehr viele Christen "wie", wenn es darum geht, WIE Gott etwas bewirkt, etwas tut oder veranlasst. "Wie soll das zustande kommen? "Wie soll das funtionieren...? Wie konnte sich das Wasser teilen? Wie genau ist Wasser zu Wein geworden, wie hat sich die molekulare, chemische Beschaffenheit verändert? Wie genau ist das Auge geheilt worden - wurde zuerst der Glaskörper oder die Iris geheilt? Wie kann/könnte ich jemals geheilt werden? Wie verhält sich das, dass wenn ich in Sprachen bete, ich mich auferbaue? Wird jetzt dadurch meine Seele beruhigt oder mein Geist gestärkt? Wie sieht Jesus aus? Hatte er lange oder kurze Haare. Wie existiert der Heilige Geist. Ist er so was wie Wind, wie Wasser oder wie Öl, und wie genau kann er in mir wohnen? Wohnt er jetzt im Bauch, im Kopf oder im Herzen?
Viele der Themen und Fragen sind ja wirklich ganz interessant und ganz nett, aber jetzt sind wir mal ehrlich: die Antworten darauf bringen uns gar nichts, ja es ist sogar so, dass die Beschäftigung mit solchen Fragen uns daran hindert, Gott, seine Wunder und seine Gemeinschaft zu erfahren und zu genießen. Eigentlich ist oft die Frage "Wie" auf Sachen die Jesus uns aufträgt oder verspricht, sogar ein Ausdruck oder eine Intention unseres Unglaubens. Es sind Nichtigkeiten, mit denen der Feind versucht uns aufzuhalten bzw. zu verlangsamen.
Es ist nicht so wichtig, WIE, aber es ist schön und wichtig, DASS ... - sich das Wasser geteilt hat, dass das Wasser zu Wein wurde, dass das Auge geheilt wurde, dass ich geheilt wurde, dass wenn ich in Sprachen rede, ich mich selber aufbaue, dass Jesus da ist und mein Bruder ist, dass der Heilige Geist in mir wohnt und mich beglückt. Die einzig erlaubte Antwort lt. Bibel auf solche eigentlich nichtigen Wie-Fragen ist: ... weil ich geglaubt habe, ... weil er/sie geglaubt hat, ... weil Du geglaubt hast. Darüber hinausführende Antworten sind nicht wichtig und somit hinfällig.
Frag mich nicht, wie genau Gott jemanden heilt, wenn ich ihm die Hände auflege, oder wie es ist dass Leute in Gottes Gegenwart umfallen, lachen, weinen oder sich einfach freuen. Und warum fallen sie nach hinten und nicht nach vorn? Es ist nicht wichtig! Es ist nichtig. Es ist nicht wichtig, welche molekularen und physikalischen Begebenheiten sich da ereignen und wie sie sich bedingen.
Wenn wir uns aber ständig im Vorfeld mit solchen Fragen beschäftigen, bevor Wunder geschehen, dann werden wir nie oder im besten Falle sehr wenige Wunder sehen. Ein Wunder kann man nicht erkären, deshalb nennt man es Wunder. Oder besser: ein Wunder kann man nur unter Einschluss eines wunderbaren Gottes erklären. Aber dabei ist das WIE nicht entscheidend!!!
Laßt uns also an der richtigen Stelle "Wie?" fragen, dann in die Bibel schauen und uns dann der Antwort entspechend verhalten und die anderen Wie-Fragen, im Glauben an einen allmächtigen, liebenden und fürsorgenden Gott, beruhigt den Wissenschaftlern (die werden dafür bezahlt - und bei denen macht das auch irgendwie Sinn), den Engeln und dem Heiligen Geist (der durchschaut sowieso alles) überlassen.
In diesem Sinne, ein wunderreiches, herrliches, unverkrampftes 2009!!!
... und jetzt frag nicht: Wie? ... ;-)
Euer Toby
